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kaythomas - 2004-4-3 17:15:00
昨天在电视中偶然看见了皮特和布鲁姆担任主演的新版电影〈伊利亚特〉的预告片,如惊鸿一瞥而过,只觉得场面和摄影很动人,极具悲壮的史诗效果。但剧本如何编写,两个主演都不是非常出众、非常有内力的性格演员,能把这个已经被人们说得很熟的古老悲剧演绎得如何现在还不得而知。 

 看过几个版的荷马故事,一个比一个好,还是那个有关英雄美人,财富权力的故事,可在时间的流逝中,新人看旧人,今人观过往,故事和人物都被真正的思索过了,英雄不再是那种单纯的英雄,美人不再是花瓶般的“红颜祸水”,历史传奇被真正加入了历史的思考,所以也就更让人流连亲近。不知这一版的荷马将被怎么写。但愿不要让我们失望。

忽然想到了战争,想到了人类的战争史。明亮的铠甲,勃勃的英姿,在互相残杀中肢残体零。就像埃斯库罗斯说的,当初如何豪情壮志,漂洋过海去寻求财富,如今回到家乡的,却是轻轻的尸灰一碗。诸神高踞宝座,看着人间那些健美的男儿互相撕杀,如同野兽,是不是有一种无上的快感?就像我们坐在电影院里,球场边,看着别人撕杀角力的感觉?就像大权在握的神,狂喜与怜悯同时涌动在感受到无穷特权的心胸。希腊人说“诸神的妒忌”,罗马人说“诸神的残酷”,而我们人类自己呢?是不是也喜欢欣赏别人的痛苦?否则那悲怆的美感,为何我们自己不愿经历,却又总不能释怀,而总是要到先人那里,艺术和竞技之中去苦苦追寻呢?

nieyu - 2004-5-8 11:14:00
电影拍的不好
kaythomas - 2004-5-11 19:41:00
"Einmal voll zuschlagen"

Der deutsche Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen, 63 ("Das Boot"), über Größenwahn im Kino und sein neues Antiken-Epos "Troja"

Warner Bros.


SPIEGEL: Herr Petersen, sind Sie beleidigt, wenn man Ihren neuen Film "Troja" als Spektakel bezeichnet?

Petersen: Nein, das nehme ich eher als Kompliment. Schließlich war der Trojanische Krieg die Mutter aller Schlachten. Es ging dabei recht ruppig zu, und das zeigen wir auch. Aber ausgelöst wurde dieser Krieg durch die Liebe ...

SPIEGEL: ... zwischen dem trojanischen Königssohn Paris und der schönen Spartanerin Helena, die für Paris ihren griechischen Gatten sitzen ließ.

Petersen: Deshalb ist "Troja" eben auch ein hoch emotionaler Film - bei Testvorführungen hat er trotz des ganzen Hauens und Stechens Frauen besser gefallen als Männern. Aber sogar einige Studiobosse haben geweint, als sie den Film zum ersten Mal gesehen haben.

SPIEGEL: Seit "Gladiator" an der Kinokasse und bei den Oscars triumphierte, ist die Antike in Hollywood wieder beliebt. Oliver Stone hat sich gerade Alexander dem Großen gewidmet, andere Sandalen-Epen sind in Arbeit. Woher kommt die neue Begeisterung für dieses Genre?

"Troja"-Star Pitt, Filmemacher Petersen: "Wie bei Batman gegen Superman"
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DDP
"Troja"-Star Pitt, Filmemacher Petersen: "Wie bei Batman gegen Superman"
Petersen: Ich glaube, viele Menschen sehnen sich wieder nach starken Heldenfiguren. Unser Alltag in den so genannten westlichen Ländern ist relativ langweilig, es passiert nicht viel, die Welt ist grau, unübersichtlich und kompromissbereit. Das weckt sicher bei vielen Zuschauern die Sehnsucht nach Werten wie Ehre und Tapferkeit - und nach außergewöhnlichen Kämpfern, die bereit sind, für ihre Überzeugungen zu sterben.

SPIEGEL: Um selbst ernannten Gotteskriegern zu begegnen, muss man heutzutage nicht ins Kino gehen.

Petersen: Tatsächlich erzählt die "Ilias", obwohl Homer sie vor fast 3000 Jahren gedichtet hat, auch viel über die Gegenwart. Agamemnon zum Beispiel, der Heerführer der Griechen, ist für mich ein ganz moderner Typ. Ich will jetzt keine Namen nennen, aber Politiker, die Weltreiche gründen wollen und alles platt walzen, was sich ihnen in den Weg stellt, existieren auch heute noch.

SPIEGEL: Heutige Politiker berufen sich gern auf eine moralische Mission - wie die Heerführer im Trojanischen Krieg?

Petersen: Nein, im "Troja"-Film wie in der "Ilias" gibt es - anders als in vielen anderen Filmen oder im Bewusstsein von George W. Bush - kein Gut und Böse. Das ist ja die Tragödie: Es wird Krieg geführt, aber es kämpfen auf beiden Seiten nette Leute. Das gipfelt im Kampf zwischen Hektor und Achilles. Man mag beide und respektiert beide. Wer mit der griechischen Sagenwelt nicht so vertraut ist: Es ist so ähnlich wie bei Batman gegen Superman.

SPIEGEL: Besonders den von Brad Pitt gespielten Achilles zeigen Sie als eine Art antiken Popstar. Mit dieser Interpretation hat sich offenbar Hollywood gegen Homer durchgesetzt.

Petersen: Achilles war ein eitler Halbgott, der die Kunst des Tötens verkörperte. Aber, das steht schon bei Homer, er war eben auch ein gebrochener Held, geplagt von der Sehnsucht, in die Geschichte einzugehen. Insofern ist er ein sehr moderner Charakter. Achilles hat es geschafft, dass die Menschen mehr als 3000 Jahre nach seinem Tod noch immer über ihn reden und Filme drehen - wenn es ihn denn je gegeben hat (lacht).

SPIEGEL: Die Götterwelt, bei Homer ziemlich intrigante Gestalten, kommt in Ihrem Film nicht vor. Warum nicht?

Szene aus "Troja": "Hauen und Stechen in der Mutter aller Schlachten"
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AP / Warner Bros.
Szene aus "Troja": "Hauen und Stechen in der Mutter aller Schlachten"
Petersen: Wer hätte denn die Götter spielen sollen? Woody Allen? Oder Dennis Hopper? Der Drehbuchautor David Benioff war sehr klug, als er auf das Götter-Personal verzichtete. Wir wollten eine realistische Geschichte erzählen. Götter, die ins Geschehen eingreifen, hätten da nur unfreiwillig komisch gewirkt.

SPIEGEL: "Troja" hat knapp 200 Millionen Dollar gekostet. Wie viel kreative Freiheit bleibt Ihnen, wenn solche Summen auf dem Spiel stehen?

Petersen: Ich kann mich nicht beklagen. Während der Drehzeit habe ich zwei Anrufe vom Studio bekommen. Einmal ging es um den Akzent eines Schauspielers, beim anderen Mal um eine Action-Szene, die allen Beteiligten zu krass erschien.

SPIEGEL: Und wenn, wie bei "Troja", ein Sturm die Kulissen zerfetzt oder der Hauptdarsteller sich das Bein verknackst, melden sich die Studiobosse nicht?

Petersen: Natürlich werden sie hellwach, wenn die Kosten in die Höhe schießen. Aber zum Glück wenden die sich dann eher an die Produktionsleiter. Deren Job ist es dann zum Beispiel, schnell die Dreharbeiten von Marokko nach Mexiko zu verlegen, wenn es die Situation erfordert.

SPIEGEL: Über den Erfolg von zwei Jahren Arbeit entscheidet heute oft die Laune von Teenagern, die am Startwochenende ins Kino gehen - oder eben auch nicht. Muss man als Regisseur dieses Glücksspiel mitmachen?

Petersen: Es ist kein Glücksspiel. Ich bin selbstbewusst genug zu glauben, dass der Erfolg natürlich immer vom Film selbst abhängt. Das Publikum hat einen Riecher dafür, ob sich der Kinobesuch lohnt.

SPIEGEL: Im Zweifel helfen die Studios lieber kräftig nach - immer teurere Filme, immer höhere Werbebudgets. Gibt es irgendwo eine Grenze?

Petersen: Ich habe schon vor Jahren gedacht, es könne nicht mehr schlimmer werden. Aber es wird sogar immer schneller immer schlimmer. Ein Hollywood-Film kostet heute im Durchschnitt 100 Millionen Dollar. Das ist Wahnsinn! Ich sehe es ja an meinen eigenen US-Filmen: "Tod im Spiegel" habe ich 1991 für nur 22 Millionen Dollar gedreht. "In the Line of Fire" hat schon 35 Millionen gekostet, "Outbreak" dann 60, "Air Force One" 90, "Der Sturm" vor vier Jahren 138 Millionen Dollar. Für "Troja" hat selbst das nicht gereicht.

SPIEGEL: Die Kunst besteht vermutlich darin, trotz solcher Summen nicht größenwahnsinnig zu werden.

Petersen: Die Verantwortung sitzt hier (fasst sich an die Gurgel), das können Sie mir glauben. Andererseits gibt mir so ein Budget die Möglichkeit, einmal voll zuzuschlagen und alles aufzubieten, was heute möglich ist - tolle Schauspieler, Tausende Komparsen, aufwendige Bauten und die besten Computertricks.

SPIEGEL: Beherrschen Sie selbst diese Tricktechnik?

Petersen: Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht allzu viel davon. Unser Supervisor für visuelle Effekte muss mir noch mal Nachhilfeunterricht geben, damit ich in Interviews wenigstens so tun kann, als ob. Tatsächlich erkläre ich nur den Fachleuten, wie ich mir eine Szene vorstelle. Hinterher meckere ich dann so lange herum, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden bin.

SPIEGEL: Das muss dann so grell und pompös sein wie möglich?

Petersen: Nein, das Spektakel ist zum Glück nicht alles. Meine Lieblingsszene ist die einfachste im ganzen Film: als der von Peter O'Toole gespielte König Priamos zu Achilles ins Zelt kommt und um die Leiche seines Sohnes bittet. Das Zelt hatten wir im Ballsaal eines großen Hotels im mexikanischen Cabo San Lucas aufgebaut. Trotz des ganzen Trubels und der Hitze draußen herrschte im Saal zwei Tage lang volle Konzentration. Es war totenstill.

kaythomas - 2004-5-8 11:38:00
就那样的演员?想也想得到。算了,但愿场面够酷就行了。
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